Jeder von uns hat verschiedene Ziele und Träume, die uns innerlich motivieren und inspirieren. Doch oft zweifeln wir an uns selbst und so verlieren wir auch den Glauben an der Verwirklichung oder Realisierung dieser Ziele und Träume. Vor allem wenn man noch ein Kind oder ein heranwachsender Jugendlicher ist, hat man viele Traumvorstellungen. Die einen möchten eine Weltreise machen oder auch Spitzensportler werden, die anderen möchten Millionär werden und ein eigenes Unternehmen aufbauen.

Sobald man dann aber älter wird und fünf Tage die Woche unter Stress arbeiten muss, verliert man immer mehr den Glauben daran und die persönlichen Ziele und Träume geraten in den Hintergrund. Es bleibt einem einfach keine Zeit für diesen einen Traum, doch warum ist das so und wie kann man dies ändern?

Wenn Du fällst, lernst Du wie man wieder aufsteht
Wenn man als Baby zur Welt kommt, kennt man keinerlei Angstvorstellungen, da man nicht einmal weis was Angst ist. Als Baby handelt man instinktiv und nicht aus emotionalen Angstzuständen. Auch im Kindesalter ist einem die Angst nicht so bewusst, wie wir sie als Erwachsener kennen. Kinder sind oft mutiger als Erwachsene und sie geben vor allem nicht auf, wenn etwas nicht von Anfang an klappt. Ein gutes Beispiel dafür ist das Gehen lernen, man lernt es nur in dem man immer wieder hinfällt, aufsteht und es erneut versucht. Kinder fallen zwar runter aber sie raffen sich stets wieder auf und versuchen den nächsten Schritt erneut.

Gerade dieses Hinfallen und Aufstehen kann man auf das ganze Leben beziehen. Wir alle fallen im Leben hin und wieder runter, aber warum fallen wir? Wir fallen, um zu lernen, wie man wieder aufsteht. Man sollte nie den Glauben an sich verlieren und immer wieder aufstehen.

Lass nicht zu, dass dich die Angst aufhält!
Als Jugendlicher lernt man dann schnell kennen, was Angst ist. Dies vermittelt uns unsere Gesellschaft, die Medien und unser Umfeld. Beispiele dafür sind, die Angst vor dem Scheitern oder die Angst davor von anderen verspottet und ausgelacht zu werden oder auch die Angst davor nicht gut genug zu sein und ausgeschlossen zu werden. Diese Ängste prägen sich tief in unserem Unterbewusstsein ein, wenn wir heranwachsen. Viele Jugendliche leiden stark unter diesen Ängsten und so verlieren sie Stück für Stück den Glauben an sich selbst, ihre Ziele oder ihren Traum. Außerdem verlieren sie ihr Selbstbewusstsein und ihren Mut, sie passen sich einfach an die Gesellschaft an und ändern nichts.

Es gibt aber auch die rebellischen Jugendlichen, die mutig und querdenkerisch sind. Sie lassen sich nicht von der Meinung anderer aufhalten. Sie haben ihre eigene Meinung und sie tun alles dafür, um ihr Leben nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. Man sollte zwar auch Rücksicht auf andere nehmen und nicht versuchen andere bloßzustellen, nur um sich selbst besser zu fühlen, jedoch sollte man sich von keinem die eigenen Träume oder Ziele, die man hat, ausreden lassen.

Existiere nicht nur, sondern lebe!
Ist man dann Erwachsen so geraten die Träume und Ziele immer mehr in den Hintergrund. Man findet einfach keine Zeit mehr dafür und auch die sozial geprägten Ängste halten einen immer mehr auf. Im schlimmsten Fall lebt man sein Leben ziellos, gestresst und pessimistisch.
Die meisten Menschen machen nicht mehr aus ihrem Leben und gehen lediglich zur Arbeit, verdienen ihr Gehalt, gucken zu Hause Fernseher und erziehen ihre Kinder, die eventuell genau so ihr Leben verbringen werden. Ob man das Ganze dann noch „Leben“ nennen kann, ist eine andere Frage.

Folgendes Zitat beantwortet diese Frage:

„Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt, die meisten Menschen existieren nur.“
– Oscar Wilde –

Dieses Zitat stammt aus der kaum bekannten Schrift „Der Sozialismus und die Seele des Menschen“ von Oscar Wilde. Darin setzt sich der irische Dramatiker mit der Idee des Sozialismus auseinander. Dabei schlägt er einen bis dato nicht begangenen Pfad ein: Während die Philosophen Marx und Engels sich für bessere Lebensverhältnisse der Arbeiter einsetzten, ist Wilde davon überzeugt, dass Arbeit gar nicht das Ziel eines Menschen sei. Menschen, die aufgrund ihrer finanziellen Verhältnisse gezwungen sind zu arbeiten, leben nicht wirklich, sie existieren bloß. Wilde plädiert daher für mehr Müßiggang, mehr Kunst oder allgemeiner für ein selbstbestimmtes und damit freies Leben.


Warum der Glaube an dich wirklich wichtig ist
Warum aber ist es gerade so wichtig, dass Du an dich und somit auch an deine Ziele und deinen großen Traum glaubst? Die Antwort lautet: Keiner wird an dich und deine Ziele oder Träume glauben, wenn Du nicht selbst an dich glaubst. Nur wenn Du zu 100% an dich glaubst, wirst Du bereit dafür sein, alles zu geben. Nur dann wirst Du bereit dafür sein, jeden Tag etwas für deine Ziele und deinen Traum zu tun. Die bittere Wahrheit ist, dass keiner außer dir etwas für deinen Traum unternehmen wird. Nur Du bist für die Verwirklichung und Realisierung deiner innersten Träume und deiner gesetzten Ziele verantwortlich, sonst keiner. Wie willst Du andere Menschen mit einem Gedanken oder einer Vision überzeugen, wenn dir der Glaube daran fehlt. Deshalb ist es entscheidend, dass Du nie den Glauben an dich verlierst und immer weiter machst, auch wenn es ab und zu schwer zu sein scheint, mach einfach weiter!

Glauben, bedeutet nicht wissen. Man weis also nicht, ob alles so in Erfüllung geht, wie man es sich vorgestellt hat, jedoch gibt der Glauben einem die Hoffnung, das es klappt. Der Glaube hilft einem dabei weiter zu machen und nicht aufzugeben, auch wenn man denkt, man hätte bereits alles verloren. Wenn Du aufgeben solltest, kann dir keiner helfen, aber wenn Du weiter machst, kann dich keiner aufhalten.

Lass dich nicht aufhalten!
Wir alle sind davon betroffen. Wir haben alle diese negativen Mitmenschen in unserem privaten, schulischen oder beruflichen Umfeld, die stets versuchen unsere Träume oder Ziele schlecht zu reden. Sie versuchen, uns runter zu machen und somit unsere Energie zu rauben. Sie tun dies meist, da sie selbst nicht an sich glauben und eventuell ihre Träume aufgegeben haben. Lass dich auf keinen Fall von solchen Mitmenschen beeinflussen, dass Beste das Du machen kannst, ist, sie zu ignorieren. Schenke ihnen auf keinen Fall mehr Aufmerksamkeit, denn das ist, was sie wollen. Entwickle eine gesunde Ignoranz gegen alle, die dich runter reden wollen oder nicht an dich, deine Ziele und deinen Traum glauben. Umgib dich mit Menschen, die auch Ziele und Träume haben und eine positive Lebenseinstellung besitzen. Dies wird auch dir dabei helfen, deine Ziele zu erreichen und deinen Traum zu verwirklichen.

Erwache aus deinem Traum und verwirkliche ihn!
Viele Menschen haben zwar Ziele oder einen großen Traum jedoch befinden sie sich stets im „Traummodus“. Sie stellen sich mental vor, wie es wäre diesen Traum zu verwirklichen oder dieses eine Ziel zu realisieren, jedoch ändert sich nichts in ihrem Leben. Es ist zwar wichtig die eigenen Ziele und Träume innerlich zu visualisieren, jedoch muss man auch etwas unternehmen, um sie zu realisieren. Wach auf und lebe deinen Traum, träume nicht nur davon, sondern tu etwas, dass dich deinem Traum oder Ziel näher bringt.

„Unsere Träume können wir erst dann verwirklichen, wenn wir uns entschließen, einmal daraus zu erwachen.“
– Josephine Baker –


Du siehst, dass der Glaube an dich selbst entscheidend ist. Fang an deine mentale Einstellung zu ändern. Jeder fällt mal im Leben, jedoch solltest Du lernen, wie man wieder aufsteht und weitermacht. Du selbst kreierst deine eigene Realität, wenn Du nicht an dich glaubst, wird auch kein anderer an dich glauben. Das, woran Du glaubst, wird zu deiner Welt.

Abschließend möchte ich diesen Beitrag mit folgendem Zitat von Mark Twain zu Ende bringen:

„Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.“
– Mark Twain –


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Wir sind stets offen für dein Feedback. :)


Bildquelle: Image courtesy of [chanpipat] / FreeDigitalPhotos.net


  Über den Autor

Andreas Kern

Inhaber, Administrator sowie Chefredakteur von ErfolgsMotiv. Er interessiert sich leidenschaftlich für die Themen: Erfolg, Motivation, Persönlichkeitsentwicklung, Personal-Coaching, sowie Online-Marketing und Finanzmanagement. Sein Ziel ist es, Menschen mit seinen Beiträgen zu motivieren und zu inspirieren, um deren Leben so positiv zu bereichern.

  2 Kommentare

  1. Ob wir an unseren Erfolg glauben oder nicht, macht einen immensen Unterschied auf unsere Erfolgschancen aus.

    Wer an sich selbst glaubt, handelt losgelöst von der Angst des Versagens und traut sich, alle Hebel in Bewegung zu setzen. Wer hingegen nicht an sich glaub, der fährt mit angezogener Handbremse und wird letztendlich Scheitern.

    Henry Ford sagte einst: „Ob du denkst, du kannst, oder du kannst nicht: Du wirst immer Recht behalten.“
    http://goawesome.de/blog/ob-du-denkst-du-kannst-oder-du-kannst-nicht-du-wirst-immer-recht-behalten/

    Das Gesetz gilt immer und wir dürfen zuerst daran arbeiten, dass wir an uns Glauben, bevor wir uns auf den Weg zum Ziel machen.

    Ich hoffe, es kommen noch mehr solcher Artikel ;)

    Liebe Grüße
    Alex

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    • Alles hier ist sehr hilfreich, danke dafür.
      Mein aller größter Traum seit ich 6 Jahre alt bin ist es Schauspieler zu werden das blöde nur ist das niemand mit mir an meinen Traum glaubt. Nun 2018 bin ich 13 Jahre alt.
      Ich möchte nach der 10.Klasse nach München auf die Schauspielschule und dann hoffentlich berühmt werden.

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