Ich gehöre von Natur aus eher zu der Sorte Mensch, die alles auf den letzten Drücker erledigt und im totalen Chaos lebt. Lange Zeit hat mich das immer wieder davon abgehalten meine Vorhaben in Taten umzuwandeln und meine Ziele zu erreichen. Irgendwann kam der Punkt in meinem Leben, der alles verändert hat. Ich wollte mehr vom Leben und ich wusste, dass ich etwas dafür ändern muss.

Wer seine Träume verwirklichen will, der braucht einen guten Plan und eine Menge Ausdauer. Da aufgrund meiner damaligen Lebensweise sämtliche Pläne immer wieder über einen Haufen geworfen wurden und im schlimmsten Falle für immer verloren waren, musste ich also etwas Grundlegendes verändern.

Die meisten Vorhaben scheitern an folgendem Problem: Zunächst hört sich alles ganz stimmig an. Man hat ein Ziel vor Augen und überlegt sich, was man tun müsse, um dieses auch zu erreichen. Man entwickelt einen Plan, macht sich Notizen, erstellt Aufgaben und träumt weiter vor sich hin doch da ist sie plötzlich – die Realität, der Alltag! Er macht uns oft einen Strich durch unsere Rechnung und hält uns davon ab, uns neben unserer Arbeit, allen Verpflichtungen und Terminen selbst zu verwirklichen. Wir müssen uns überlisten und lernen unseren Alltag so zu strukturieren, dass wir unsere Zeit bestmöglich nutzen und endlich all unsere Pläne in die Tat umsetzen können.

Um dauerhaft erfolgreich zu sein, muss dein täglicher Ablauf optimiert werden. Ich habe ein paar Tipps und Tricks gesammelt, die dir dabei helfen werden deinen Alltag zu strukturieren, bestmöglich zu nutzen und produktiver zu gestalten. Es sind die täglichen Routinen, die deinen Erfolg maßgeblich bestimmen. Du selbst entscheidest welche Gewohnheiten dich weiterbringen und was dir hilft, deinen Träumen immer wieder ein Stück näher zu kommen.

In diesem Beitrag gebe ich dir 6 hilfreiche Tipps für den Alltag mit auf den Weg, die dir dabei helfen können, deine Produktivität zu steigern und langfristig mehr Erfolg zu haben. :)


1.) ToDo-Liste

Ich liebe Listen und nutze sie sehr vielseitig um meinen Alltag zu strukturieren. Wie viele andere auch habe ich eine tägliche ToDo-Liste, die alle Aufgaben des Tages beinhaltet. Wer sich so eine Liste ebenfalls notiert, weiß, wie schnell einige Punkte zusammenkommen und die Liste ins unermessliche wächst. Das kann ganz schnell dazu führen, dass man sich überfordert fühlt und keine Motivation findet, mit der Bearbeitung überhaupt anzufangen. Der beste Trick, den ich vor einiger Zeit herausfand ist, sich die drei wichtigsten Aufgaben des Tages (und wirklich nur dringende Aufgaben, die nicht aufgeschoben werden können) aufzuschreiben und die restlichen Punkte auf eine andere Liste auszulagern. So bleibt es schön übersichtlich und man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren. Falls am Ende noch Zeit übrig ist, kann man dann weitere Aufgaben von der zweiten Liste erledigen und freut sich über ein paar extra erledigte Punkte.

2.) Eat That Frog

Eine weitere Möglichkeit sich das Leben zu erleichtern ist die „Eat-That-Frog-Methode“ von Brian Tracy. Wer am Anfang des Tages einen lebenden Frosch isst, der kann danach sicher sein, dass er das Schlimmste, was an diesem Tag hätte passieren können, schon hinter sich hat – so ein amerikanisches Sprichwort. Für deine Produktivität bedeutet das, dass du die unangenehmste Aufgabe des Tages zuallererst erledigen solltest, um so den wichtigsten Teil abhaken zu können. Du sparst dir damit viel Energie, denn du brauchst dir den Rest des Tages keine Gedanken mehr darüber zu machen und musst diese Aufgabe auch nicht mehr vor dir her schieben. Die Erleichterung nach Vollendung der Aufgabe wird sich positiv auf deinen Tag und vor allem auf die Effizienz deiner Arbeit auswirken.

3.) Motivation

Um produktiv arbeiten zu können, brauchst du die richtige Motivation. Den ganzen Tag über daran zu denken, dass du produktiv sein willst, wird es dir nicht leichter machen, ganz im Gegenteil. Dieser Gedanke wird dich unter Druck setzen und sorgt dafür, dass die Enttäuschung am Ende vorprogrammiert ist.

Ich selbst versuche bei der Erledigung einer Aufgabe immer an meine höheren Ziele zu denken und wie mich das Ergebnis weiterbringt. Ich arbeite beispielsweise um meinen Lebensunterhalt zu gewährleisten oder übernehme für einen Bekannten eine Aufgabe, um diesen zu unterstützen. Jede Tätigkeit ist ein Schritt, der mich näher an mein Ziel bringt. Er ist notwendiger Teil eines großen Ganzen und hilft mir dabei mich selbst und meine Träume zu verwirklichen. Jede Aufgabe verbessert mein Leben oder das der Menschen, die mir nahe stehen. Mit dieser Motivation erreiche ich alles. Ich könnte damit, wie es so schön heißt, „Berge versetzen“.

4.) Pareto-Prinzip

Das „Pareto-Prinzip“ oder die „80/20-Regel“ geht auf ihren Erfinder Vilfredo Pareto zurück und besagt, dass 80% des Ergebnisses mit 20% des Gesamtaufwandes erledigt werden können. Die restlichen 80% des Aufwandes werden dann für die restlichen 20% des Ergebnisses verwendet. Ein gutes Beispiel dafür ist das Aufräumen. Stell dir vor du brauchst zum Aufräumen deiner Wohnung ungefähr 4 Stunden. Zum Mittag haben sich deine Eltern angekündigt und es bleibt dir lediglich eine Stunde. In dieser Stunde wirst du dich auf das wesentliche konzentrieren und die wichtigsten Aufgaben erledigen. Deine Wohnung wird so auf den ersten Blick aufgeräumt wirken. Das Pareto-Prinzip verhilft dir zu einem besseren Zeitmanagement. Wenn du also beim nächsten Mal vor einer großen Aufgabe stehst, überlege dir, welche die wichtigsten Aspekte sind und konzentriere dich darauf. Setze Prioritäten und eliminiere alle überflüssigen Tätigkeiten. Die gesparte Zeit kannst du später für eine detailliertere Herangehensweise oder für den nächsten Punkt auf deiner ToDo-Liste verwenden.

5.) Routinen

Uns fällt alles leichter, was wir regelmäßig machen. Die Gewohnheit ist unser Freund und Helfer, wenn es darum geht Dinge zu erledigen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass wir uns nützliche Gewohnheiten aneignen und Routinen finden, die uns unseren Lebensalltag erleichtern. Alles, was mir persönlich wichtig ist, versuche ich in meinen Routinen unterzubringen. Am Anfang braucht es Disziplin, um die richtigen Angewohnheiten einzuführen, aber sobald man sich daran „gewöhnt“ hat, muss man nicht mehr gegen seinen inneren Schweinehund ankämpfen, man erledigt die Dinge fast automatisch. Außerdem ist es dringend notwendig, sich schlechte Gewohnheiten wieder abzugewöhnen. Sie halten dich davon ab produktiv zu arbeiten und verschlechtern deine Lebensqualität. Jeder Mensch hat die ein oder andere lästige Angewohnheit, du selbst entscheidest, wie lange sich diese negativen Einflüsse auf dein Leben noch auswirken werden.

6.) Tagesplan

Zusätzlich zu meinen Routinen plane ich zudem meinen Tagesablauf ganz genau. Dafür habe ich zunächst einen idealen Tagesplan erstellt, an dem ich mich immer orientieren kann. Dort ist beispielsweise festgehalten, dass die wichtigste Aufgabe zuerst erledigt wird. Danach widme ich mich den Aufgaben, die meine volle Aufmerksamkeit benötigen und zum Nachmittag hin sollten die Tätigkeiten immer weniger Konzentration benötigen. Dabei ist es wichtig deine produktiven Phasen ausfindig zu machen und deinen Tagesplan daran anzupassen. Wenn du besser in der Nacht arbeiten kannst, dann sollte das in deinem Plan ebenfalls Beachtung finden. Auch Pausen sollten fest in deinem Tagesablauf verankert werden, da du sonst nicht dein volles Potenzial entfalten kannst und Gefahr läufst, dich zu überarbeiten. Dein Plan sorgt für Ordnung und Struktur im Alltag und hilft dir jeden Tag aufs Neue einen konkreten Ablaufplan zu erstellen. Für mich ist dieser Plan sehr hilfreich, er unterstützt meine Routinen und leitet mich durch den Tag. So weiß ich immer schon am Anfang des Tages, was auf mich zukommt und was ich von meinem Tag erwarten kann. Meine Ergebnisse werden messbar und ich kann mich darauf verlassen mein Tagesziel zu erreichen.

Natürlich gibt es noch viele weitere hilfreiche Tipps um deine Produktivität im Alltag zu steigern. Das sind meine Favoriten und ich freue mich, wenn dir der ein oder andere Tipp gefällt und weiterhilft.

Erfahre mehr von Gina Pazzanese: http://www.gina-pazzanese.de/


Wenn dir der Beitrag gefallen hat, kannst Du ihn auch gerne teilen oder kommentieren.
Wir sind stets offen für dein Feedback. :)

  Über den Autor

Gina Pazzanese

Ich studiere Informatik und bin nebenbei selbstständig als Webdesignerin tätig. Ich möchte dir zeigen, wie du dich selbst besser organisieren kannst, um effektiver zu arbeiten und dir mehr Freizeit zu verschaffen. Du kannst jedes Ziel erreichen und dir jeden Wunsch erfüllen. Fang am besten gleich damit an!

  Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

6 + zwanzig =

error: Geschützter Inhalt!
X Schließen