Wie stark wir motiviert sind, hängt vor allem davon ab, welchen Einfluss bestimmte Motivatoren und Demotivatoren auf uns haben. Während Motivatoren uns darin bestärken und ermutigen, unser Ziel weiterzuverfolgen und zu erreichen, halten uns Demotivatoren davon ab, unsere Ziele zu realisieren und umzusetzen, sie bremsen uns praktisch und verhindern zugleich, dass wir unser Potenzial nutzen und uns der Herausforderung stellen.

Um dein privates Leben sowie deine berufliche oder auch schulische Situation optimal zu gestalten, solltest Du wissen, welches deine Motivatoren und welches deine Demotivatoren sind.

Wie lassen sich Motivatoren und Demotivatoren erkennen?

  • Im Allgemeinen sind Motivatoren verschiedene Faktoren, die dich bei einer konkreten Tätigkeit anspornen oder auch positiv ermuntern und dich so zu deiner Zufriedenheit führen.
  • Demotivatoren sind hingegen Faktoren, die bei einer konkreten Tätigkeit oder einer bestimmten Arbeit bremsend wirken und deinen inneren Antrieb regelrecht stoppen. Deshalb führen dich insbesondere Demotivatoren zu deiner Unzufriedenheit.

Beachten solltest Du, dass Motivatoren und Demotivatoren zeitgleich vorhanden sein können und sich dabei oft auf verschiedene Dinge beziehen. Dein Ziel sollte also sein, deine Motivatoren und Demotivatoren zu erkennen, die Demotivatoren zu eliminieren und vor allem die Motivatoren zu fördern.

Quick-Tipp: 
Schreib dir am Besten alle Motivatoren und Demotivatoren auf, die sich auf dein Ziel beziehen. Überlege dir anschließend, wie Du deine persönlichen Motivatoren stärken und deine persönlichen Demotivatoren schwächen und im besten Fall eliminieren kannst.


Damit Du einen Anreiz dafür bekommst, welche typischen Motivatoren und Demotivatoren oft im Alltag vieler Menschen vorkommen, habe ich dir hier jeweils 5 Motivatoren und Demotivatoren aufgelistet.

5 typische Motivatoren und Demotivatoren, die dein Leben beeinflussen!

Motivatoren:

#1) Abwechslung
Abwechslung ist nicht nur im beruflichen Leben oder schulischen Leben wichtig, sondern auch im privaten Leben. Wenn man dauerhaft monotone Aufgaben absolviert, die einen nicht herausfordern, dann neigt man dazu, schnell demotiviert zu werden. Deshalb solltest Du immer darauf achten, dass Du genug Abwechslung in deinem Leben hast, egal ob im Beruf, in der Schule oder Privat.

#2) Anerkennung
Anerkennung sorgt dafür, dass man sich selbst wertschätzt. Wenn man Anerkennung für beispielsweise gute Leistungen bekommt, dann ist man stolz auf sich und fühlt sich geehrt. Einer der größten Bedürfnisse des Menschen ist die Anerkennung von seinen Mitmenschen, ob von der Familie von Freunden oder von Arbeitskollegen und Geschäftspartnern. Schau dich um und achte darauf, ob dich deine Mitmenschen für deine Eigenart und deine besonderen Leistungen und Fähigkeiten anerkennen.

#3) Herausforderung
Es kommt oft vor, dass man total demotiviert ist und keine Lust hat überhaupt irgendetwas zu tun. Grund hierfür ist häufig die fehlende Herausforderung im Leben. Menschen, die nicht herausgefordert werden, langweilen sich schnell und sind deshalb unproduktiv. Deshalb kann ich dir nur empfehlen stets Aufgaben und Tätigkeiten in deinem Leben zu suchen und zu bewältigen, die dich persönlich herausfordern. Nur so wirst Du persönlich wachsen können.

#4) Entwicklung
Nichts ist demotivierender als zu sehen, dass man nicht im Leben vorankommt. Egal was man macht nichts bringt einen wirklich weiter. Hierfür gibt es verschiedene Gründe, deshalb solltest Du dich selbst fragen, was Du bereits alles ausprobiert hast und was Du verändern könntest. Sobald sich die Dinge dann ändern und sich positiv entwickeln, wirst du einen Motivationsschub bekommen.

#5) Resultate / Realisierung
Nicht nur die Resultate und das Realisieren von Zielen motiviert einen, sondern auch die Vorstellung darüber. Damit möchte ich sagen, dass Du nicht einmal das Ziel sofort erreichen musst. Lediglich die Vorstellung darüber (also wie es sich anfühlt, wenn man etwas realisiert oder erreicht hat) motiviert einen enorm. Trotz dessen empfehle ich dir nicht zu viel Zeit für die Visualisierung deiner Ziele zu verschwenden, auch wenn dies einer der ersten Schritte ist, um überhaupt ein Ziel zu realisieren, viel wichtiger ist, dass Du sie in der Realität „pro-aktiv“ umsetzt und anschließend wirklich erreichst.


Demotivatoren:

#1) Negative Umgebung / Mitmenschen
Negative Mitmenschen sind einer der größten Einflüsse, die fast jeden demotivieren können. Solchen Menschen begegnet man oft im Alltag, es kommt auch oft vor, dass es eigene Familienmitglieder, Freunde oder auch Arbeitskollegen sind. Halte dich von solchen Menschen fern, auch wenn es dir schwerfällt, damit lässt Du sie wissen, dass Du dich nicht von ihrer Negativität beeinflussen lässt. Solche Menschen werden auch als „Pessimisten“ betitelt, denn sie sehen in allen Situation stets das Schlechte anstatt das Gute. Negativität bringt dich nicht voran, dass Einzige was es tut, ist, dich zu demotivieren und von deinen Zielen abzuhalten.

#2) Selbstmitleid
Mit Selbstmitleid tust Du dir keinen Gefallen. Auch im Berufsleben kommt Selbstmitleid nicht sonderlich gut an. Verzichte deshalb darauf dich selbst zu bedauern, denn dies mindert dein Selbstwertgefühl. Selbstverständlich kannst Du dich nach einer Niederlage für einen kurzen Zeitraum zurückziehen, aber dann solltest Du mit neuer Energie durchstarten.

#3) Niedriges Gehalt / Einkommen
Dies ist überwiegend im Berufsleben ein umstrittenes Thema. Viele Menschen klagen, dass ihr Gehalt nicht angemessen ist. Dies ist ein sehr starker Demotivator, weil viele Menschen einen Beruf ausüben, der nichts mit ihrer Leidenschaft zu tun hat, sondern nur mit dem Einkommen. Das Einkommen oder das Gehalt ist meines Erachtens nach, der einzige Grund dafür, warum viele Mensch überhaupt arbeiten gehen. Persönliches Wachstum, Leidenschaft und Erfolg stehen da nur im Hintergrund. Wenn Du auch davon betroffen bist und ein zu niedriges Gehalt bekommst oder auch generell deinen Beruf nicht wirklich magst, dann solltest Du dir vielleicht überlegen, einen anderen Weg zu gehen. Wie wäre es mit Online-Marketing? ;)

#4) Schlechtes Zeit-Management
Wer seine Zeit nicht gut planen kann, der kann auch sein Leben nicht gut planen. Das Einzige auf Erden, dass jeder Mensch im gleichen Umfang besitzt, ist die Zeit. Egal ob arm oder reich, jeder hat 24-Stunden und dein Ziel sollte es sein, diese 24-Stunden optimal zu nutzen, damit du dein Leben möglichst produktiv gestalten kannst. Auch dies ist ein Grund dafür, warum viele demotiviert durchs Leben gehen. Sie planen ihre Zeit nicht sorgfältig genug und sind anschließend regelrecht überfordert. Merke dir eins: „Wenn Du deine Zeit nicht zu deinem Vorteil nutzt, dann wird jemand anderes deine Zeit zu seinem Vorteil nutzen.“

#5) Selbst produzierter Druck / Stress
Auch Druck oder Stress sind typische Demotivatoren. Das Interessante dabei ist, dass dieser Druck oder Stress, vom Menschen oft selbst produziert wird. Er existiert vielleicht nichtmal in der Realität sondern nur in deinem Kopf. Natürlich kann ein Chef dich und deine Mitarbeiter stark unter Druck setzen, hier solltest Du jedoch nicht darauf eingehen, bleibe cool und Herr deiner Lage, denn wer gestresst oder unter hohem Druck arbeitet, macht viele Fehler, die eigentlich unnötig sind. Stress entsteht auch durch schlechtes Zeit-Management, deshalb solltest Du dir stets deine Zeit einplanen und nicht erst zwei Tage vor der „Deadline“ anfangen, die fälligen Aufgaben zu bearbeiten.


Wie ich bereits erwähnt habe, können Motivatoren und Demotivatoren zeitgleich vorhanden sein. Es kommt sogar häufig vor das beide Faktoren zusammen auftreten und man nicht weis, wie man vorankommt. Hier kann ich dir offen sagen, dass man auch bei einer eher demotivierenden Ausgangslage immer noch die Möglichkeit hat, an den motivierenden Faktoren zu arbeiten. Du solltest auf keinen Fall deinen Kopf hängen lassen und aufgeben, denn sonst werden dich negative und demotivierende Faktoren verschlingen.

Soweit muss es aber nicht kommen, denn im Idealfall solltest Du dich darauf fokussieren zunächst die Demotivatoren auszuschalten oder zunächst zu schwächen, bevor Du deine motivierenden Faktoren förderst. Positiv wirken sich insbesondere auch jene Motivatoren aus, die so stark sind, dass sie deine Demotivatoren schwächen oder regelrecht eliminieren können.


Fazit
Motivatoren führen bei einer spezifischen Tätigkeit zu Zufriedenheit, Demotivatoren hingegen zu Unzufriedenheit. Beide Faktoren können zeitgleich vorhanden sein und sich dabei auf verschiedene Dinge beziehen. Ziel ist hier, die Motivatoren zu stärken und die Demotivatoren zu schwächen oder auch im Idealfall komplett zu beseitigen.


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Bildquelle: Image courtesy of [pakorn] / FreeDigitalPhotos.net


  Über den Autor

Andreas Kern

Inhaber, Administrator sowie Chefredakteur von ErfolgsMotiv. Er interessiert sich leidenschaftlich für die Themen: Erfolg, Motivation, Persönlichkeitsentwicklung, Personal-Coaching, sowie Online-Marketing und Finanzmanagement. Sein Ziel ist es, Menschen mit seinen Beiträgen zu motivieren und zu inspirieren, um deren Leben so positiv zu bereichern.

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